Das Lehrprogramm umfasst die folgenden Lehrinhalte:
Kenjutsu:
Schwerttechniken mit dem Daisho, dem traditionellem Schwertpaar bestehend aus Wakizashi (Kurzschwert) und Katana (Langschwert), werden mit dem Bokuto (Holzschwert) trainiert.
Battōjutsu:
Alltägliche Schwertziehtechniken werden hauptsächlich mit scharfen Schwertern (Shinken) geübt.
Naginatajutsu:
Techniken mit der Naginata (Schwertlanze) inklusive Yari (Speer), oft kombiniert mit Katchu-Bujutsu (Kampf in Samurai-Rüstung).
Jūjutsu:
Waffenloser Nahkampftechniken wie Schläge, Tritte, Würfe und Hebel, um bewaffnete und unbewaffnete Gegner zu besiegen.
Gekiken:
Freikampftraining mit Schutzausrüstung (Bōgu) und Bambusschwert (Shinai) um die saubere Anwendung der erlernten Techniken im Kampf zu trainieren.
Reihō (Etikette):
Lehrt, wie man sich im Dojo, im Alltag, als auch bei Hofe angemessen verhält, sowohl vor Samurai höheren Standes, als auch vor Samurai desselben oder niedrigeren Standes.
Tetsugaku:
Die Philosophie als ethische Verbindung zwischen den Kampfkünsten und dem Alltagsleben.
Alle Inhalte werden in sogenannten Kata trainiert, festgelegten Partnerformen, bei denen man die Techniken in einer sicheren Umgebung lernen und trainieren kann.
Die physischen Techniken der Hokushin Ittō-Ryū in Kombination mit Reihō und Tetsugaku zielen darauf ab, einen Kenshi mit unbesiegbarem Geist und Körper zu formen.
Holzschnitt aus der Meiji-Zeit welcher ein Gekiken-Shiai zweier Hokushin Ittō-ryū Kenshi im Chiba-Dojo zeigt
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